E-Learning: Formen des Online-Lernens in Unternehmen

Das Entwicklungszeitalter verändert Wissen und Wissenserwerb

Es herrscht ein Zeitalter technologischer Entwicklung. Von der technischen Seite abgesehen, entwickelt sich die Welt auch soziokulturell rasant. Die Uhren der Geschäftswelt laufen daher immer schneller, denn Information verliert immer rasanter an Aktualität. Das hat Einfluss auf den Wissenserwerb, denn in einer schnell veränderlichen Welt bleibt auch Wissen über die Welt nicht so lange aktuell, wie es einst der Fall war. Mit diesem veränderten Standpunkt Wissen gegenüber muss sich der Wissenserwerb selbst verändern. Hochschulen haben es längst begriffen und stellen von traditioneller Wissensvermittelung auf E-Learning und Blended Learning um. Vielleicht noch ausschlaggebender ist diese Anpassung für Weiterbildungsmaßnahmen innerhalb von Betrieben, denn gerade in der Arbeitswelt ist die Aktualität von Wissen alles entscheidend. 

Damit Mitarbeiter auf dem neuesten Wissensstand und Betriebe so konkurrenzfähig bleiben, haben sich drei unterschiedliche Formen elektronischen Lernens mittlerweile auch als zeitgemäße Lehrform für Fortbildungsmaßnahmen bewährt. Den Mitarbeitern übertragen Unternehmen mit dieser Form der Wissensvermittlung Eigenverantwortung, was ihnen zum einen das motivierende Gefühl gibt, ernst genommen zu werden. Zum anderen ermöglicht ihnen die zeit- und ortsunabhängige Weiterbildung auf Basis der virtuellen Welt relativ freie Einteilung. Freiheit und Eigenverantwortung sind bekanntlichermaßen wichtige Punkte für jeden Wissenserwerb. Nur wer Wissen selbst und aktiv erfährt, eignet sich Wissen nämlich auch an. Davon abgesehen lässt zeit- und ortsgebundene Weiterbildung gerade innerhalb von Betrieben häufig Zeitprobleme entstehen. Blended und voll- oder teil-virtualisiertes elektronisches Lernen verhindern das. Die virtuellen Lehrformen sind in dementsprechend vielerlei Hinsicht profitabel. Welche virtuelle Lehrform in einem betrieblichen Umfeld besser fruchten wird, hängt von vielerlei unterschiedlichen Faktoren ab. Die wichtigsten davon sind Lernerpersönlichkeit, Lernsituation, Rahmenbedingungen, Anspruchsniveau und Lehrinhalte.

Online Wissenserwerb über elektronisches Lernen in Voll- oder Teil-Virtualisierung

Die Voll-Virtualisierung ist eine Unterform des elektronischen Lernens. Bei voll-virtualisierten Fortbildungen findet der gesamte Wissenserwerb online statt. Über eine dazu eingerichtete Lernplattform vertiefen Lernende im Austausch mit Lehrenden das bereitgestellte Wissen. Alle Lernmaterialien und Unterrichtsaktivitäten sind über die Plattform zugänglich, wobei sich auch Prüfungssituationen auf den Online-Bereich konzentrieren. Im Einzelfall können zu Beginn oder während der Fortbildung Treffen mit Präsenzpflicht der Klärung von Fragen dienen. Im Bereich der betrieblichen Weiterbildung eignen sich beispielsweise Lerninhalte zur Produkt- und Prozess-Schulung, Software-Trainings für intern eingesetzte Software, Trainingseinheiten für HR-Prozesse oder neue Produkteinführungen und Mitarbeiter-Einführungen dazu, voll-virtualisiert vermittelt zu werden. Bei der Voll-Virtualisierung von Aus- oder Fortbildungen ist den Mitarbeitern die größte Eigenverantwortung gegeben, was vor allem eine gewisse Selbstständigkeit der Lerner voraussetzt. Wissenserwerb ist ein konstruktivistischer Prozess, sodass das neue Wissen in diesem Fall idealerweise eng an schon vorhandenes Wissen anschließt. Ist das Anspruchsniveau der Weiterbildung relativ hoch, können bestimmte Persönlichkeiten im gänzlich eigenverantwortlichen Lernen die Motivation verlieren. Häufigere Präsenztreffen können aber auch dem Abhilfe schaffen.

Auch bei elektronischem Lernen in Teil-Virtualisierung finden regelmäßige Treffen statt. Anders als bei der Voll-Virtualisierung werden während derer allerdings die Inhalte der Fortbildung vermittelt. Der Wissenserwerb findet damit also nicht Online statt, aber das vermittelte Wissen wird zusätzlich auf einer Lernplattform zur Verfügung gestellt. Sämtliche Lehrinhalte lassen sich so auf der Plattform weiter vertiefen. Hat ein Mitarbeiter eine Kurseinheit verpasst, kann er sie in der virtuell jedem zugänglichen Informationsquelle nachschlagen. Für Sprachkurse eignet sich diese Form des elektronischen Lernens mitunter besser, da in den Treffen die direkte Sprachinteraktion im Sinne von Kommunikation leichter stattfinden kann.Die Plattform sammelt und ergänzt derweil den theoretischen Background.

Blendend learning gibt Lernern verschiedene Blickwinkel

“Blended” bedeutet so viel wie “ineinander übergehend”. Das Blended Learning ist dieser Übersetzung entsprechend ein virtuell gestütztes Lernmodell, das auf nahtlose Wechsel baut. Präsenzveranstaltungen und Online-Lernen stehen dabei genauso im Wechsel, wie verschiedene Medien und Module. Eine Fortbildung kann beispielsweise multimediale Komponenten, wie Forum, Email, Chat und Video-Module miteinander abwechseln und sie durch Anwesenheitsveranstaltungen ergänzen. Die Vielschichtigkeit der Module macht auch das Wissen vielschichtiger. Blended Learning soll den Lernern verschiedene Blickwinkel ermöglichen und sie so auch kritische Standpunkte einnehmen lassen. Der Abwechslungsreichtum des Systems erhält die Aufmerksamkeit der Lerner. Da immer auch Module zum Austausch untereinander integriert werden, kann Wissenserweb so in der Interaktion mit dem sozialen Umfeld stattfinden. Der genaue Aufbau der Module hängt von der Lerngruppe und den Inhalten der Fortbildung ab. 

Die Online Module können beispielsweise entweder der Aufarbeitung oder der Vorbereitung des Lernstoffes dienen. In den regelmäßigen Präsenzveranstaltungen lernen die Lerner den Stoff so entweder kennen, um das Durchgenommene in der Online-Interaktion gemeinsam zu festigen oder sie entdecken in der Online-Interaktion miteinander den Lernstoff, um das Material dann in den Präsenzveranstaltungen noch zu vertiefen. Module außerhalb des Online-Bereichs könnten beispielsweise Workshops sein. Unerlässlich ist für dieses Lernkonzept immer der Austausch untereinander. Lerner ohne jegliches multimediale Vorwissen könnten sich durch die Vielfalt der Module mit dem Konzept überfordert fühlen. In den Präsenzveranstaltungen lässt sich aber auch dem begegnen. Das Erlernte bleibt über die vielschichtige Auseinandersetzung letztlich länger hängen. Oberste Voraussetzung dazu ist die enge Verwebung der Module zu einem konstruktivistischen Netzwerk. 

moxify steuert das Herzstück E-Learning Plattform bei

Herzstück aller behandelter Methoden ist eine Online-Plattform, die idealerweise optimal an Lernziele, Lerner, Inhalte und Branche des Fortbildungsinhalts angepasst ist. moxify kann Ihnen das Herzstück Plattform geben. Als Unternehmensgründer blickt Gregor Dohmen auf ein langes Erfahrungsspektrum zurück. Seit über 20 Jahren ist er im Software- und Hostingmarkt tätig und unterstützt Kunden bei ihrer Wertschöpfungskette. Innovationsgeist und Mut liegen in seiner Natur. Schon  mit 18 Jahren gründet er sein erstes Unternehmen. Zwischen 2007 und 2013 ist er als Leiter in Support, Training und IT bei der medavis Gmbh in Karlsruhe angestellt. Die disziplinarische und fachliche Abteilungsführung fällt damals genauso in seinen Zuständigkeitsbereich, wie die Koordination von Kundenprojekten und die Support-Produkt-Ausarbeitung sowie -Konzeptionierung. 

Da er für medavis an der Entwicklung einer elektronischen Lernplattform beteiligt ist, macht Gregor Dohmen diese revolutionäre Art der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern im Jahr 2014 zu seinem Hauptberuf. Er gründet moxify, die Agentur für digitale Lösungen und elektronisches Lernen in Köln, und hilft Kunden seither dabei, ihre eigene E-Learning-Akademie zu gründen. Von der Konzeption und der Evaluierung von Zielen und Zielgruppen bis hin zur Ausarbeitung von didaktisch elektronischen Lernkonzepten, dem Betrieb der E-Learning Plattform, sowie deren Einführung, Umsetzung und Qualitätskontrolle – moxify steuert mit diesen Teilschritten gerne auch das Herzstück Ihres Projekts bei. Elektronisches Lernen ist ein innovatives, zeitgemäßes Konzept betrieblicher Didaktik, das Mitarbeiter sowie Vorgesetzte profitieren lässt – das aber nur dann, wenn die Einzelkomponenten des Konzepts umsichtig aufeinander abgestimmt werden. moxify kann Unternehmen diesen Einstieg in zeitgemäße Wissensvermittlung mit einer exklusiven Online-Lösung erleichtern.

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